Von der Probe bis zur Sanierung
Unsere Leistungen
Beprobung
Ob ein Bauteil Asbest enthält, lässt sich durch das Aussehen allein nicht zuverlässig feststellen. Eine fachgerechte Beprobung und Laboranalyse schafft Klarheit und bildet die Grundlage für die sichere Planung aller weiteren Maßnahmen.
Prüfen
Wir prüfen Gebäude und Materialien sorgfältig, erkennen mögliche Asbestbelastungen und schaffen durch fachgerechte Probenahmen eine verlässliche Grundlage für weitere Entscheidungen.
Planen
Wir entwickeln ein individuelles Sanierungskonzept, koordinieren alle Arbeitsschritte und legen passende Schutzmaßnahmen, Termine sowie die fachgerechte Entsorgung im Voraus fest.
Sanieren
Unsere Fachkräfte entfernen asbesthaltige Bauteile kontrolliert, schützen Menschen und Umgebung und übergeben den Arbeitsbereich anschließend gründlich gereinigt und ordnungsgemäß dokumentiert.
sanierung von Dächern
Asbesthaltige Dachplatten finden sich häufig auf älteren Wohnhäusern, Garagen, Hallen und Nebengebäuden. Solange die Platten intakt bleiben, ist das Risiko meist gering. Beim Bohren, Sägen, Brechen oder unsachgemäßen Rückbau können jedoch gefährliche Fasern freigesetzt werden.
Typische Ausführungen
Wellplatten, großformatige Dachplatten, kleinformatige Kunstschieferplatten und Dachschindeln aus asbesthaltigem Faserzement.
So wurde es häufig verbaut
Die Platten wurden meist als Dacheindeckung auf Holz- oder Metallkonstruktionen verschraubt beziehungsweise genagelt. Typisch sind graue, gewellte oder kleinformatige Platten aus den 1960er- bis 1980er-Jahren.
Wann Profis ran sollten
Wenn Dachplatten beschädigt, verwittert oder für eine Sanierung bearbeitet und entfernt werden sollen. Asbestverdächtige Platten dürfen nicht gebohrt, gesägt, geschliffen oder unkontrolliert gebrochen werden.
sanierung der Fassade
Asbesthaltige Fassadenplatten wurden wegen ihrer Witterungsbeständigkeit und langen Haltbarkeit häufig eingesetzt. Sie können großformatig oder als kleinformatige Schindeln ausgeführt sein und sind besonders an Wohnhäusern, Gewerbegebäuden, Balkonen und Nebengebäuden zu finden.
Typische Ausführungen
Fassadenplatten, kleinformatige Schindeln, Balkonbekleidungen, Brüstungsplatten und Fensterbänke aus asbesthaltigem Faserzement.
So wurde es häufig verbaut
Die Platten wurden als vorgehängte Außenbekleidung auf einer Unterkonstruktion montiert. Teilweise befinden sich dahinter ältere Dämmstoffe, Sperrschichten oder weitere schadstoffverdächtige Baustoffe.
Wann Profis ran sollten
Vor dem Rückbau, einer neuen Dämmung, dem Austausch von Fenstern oder einer Fassadensanierung. Bereits das Bohren, Schneiden oder Brechen der Platten kann Asbestfasern freisetzen.
Sanierung von Bodenbelägen
Asbest kann in älteren Bodenbelägen ebenso vorkommen wie in den darunterliegenden Klebern und Spachtelmassen. Da diese Materialien häufig durch neuere Bodenbeläge verdeckt wurden, bleibt eine mögliche Belastung bei Renovierungen oft lange unentdeckt.
Typische Ausführungen
Floor-Flex-Platten, Vinyl-Asbest-Fliesen, Cushion-Vinyl-Beläge, schwarzbraune Bitumenkleber sowie asbesthaltige Spachtel- und Ausgleichsmassen.
So wurde es häufig verbaut
Bodenplatten und Bahnenware wurden meist vollflächig verklebt. Später wurden darüber häufig Teppich, Laminat, Parkett oder neue Fliesen verlegt, ohne den ursprünglichen Aufbau vollständig zu entfernen.
Wann Profis ran sollten
Vor dem Abschaben, Schleifen, Fräsen oder Entfernen älterer Bodenbeläge und Kleber. Eine fachgerechte Beprobung schafft Klarheit und verhindert die unkontrollierte Verteilung von Fasern im Gebäude.
Sanierung von Rohren
Asbest wurde sowohl in Rohrisolierungen als auch in Rohren, Dichtungen und Formstücken eingesetzt. Besonders in Kellern, Heizräumen, Versorgungsschächten und älteren technischen Anlagen können entsprechende Materialien noch vorhanden sein.
Typische Ausführungen
Rohrisolierungen, Brandschutzummantelungen, Dichtungen, Flanschverbindungen, Formstücke sowie Wasser-, Abwasser- und Lüftungsrohre aus Asbestzement.
So wurde es häufig verbaut
Asbesthaltige Materialien dienten als Wärme-, Brand- oder Leitungsschutz. Rohrisolierungen wurden direkt um Leitungen und Verbindungen angebracht, während Asbestzementrohre überwiegend als feste Leitungsbauteile eingesetzt wurden.
Wann Profis ran sollten
Bei beschädigten, brüchigen oder offenliegenden Rohrisolierungen sowie vor Umbau- und Demontagearbeiten. Schwach gebundene Materialien können bereits bei geringen mechanischen Einwirkungen größere Mengen Asbestfasern freisetzen.